Was für uns Christen hier in Europa selbstverständlich erscheint, ist unseren christlichen Brüdern und Schwestern in Afrika nicht unbedingt möglich. Wenn wir uns sonntags auf den Weg zur Kirche machen, möchten die Menschen in Lomé, Togo, ebenso ihren Sonntagsgottesdienst feiern. Die dortige Gemeinde feiert ihn regelmäßig, aber leider noch im Freien unter einem Mangobaum. Am Anfang, als die Gemeinde gegründet wurde, war es sicherlich das Wichtigste, überhaupt zusammenzukommen. Nun jedoch, nach fast 15 Jahren und nachdem die Gemeinde auf über 200 Mitglieder angewachsen ist, hofft man in Lomé allmählich auf ein Ende dieses Provisoriums.

Jean Guenou, ein gebürtiger Togolese, hat hier in Deutschland das Kirchbauprojekt Togo gegründet, um seiner ehemaligen Gemeinde zu helfen, dass sie, als ersten Schritt, ein Grundstück für den Bau einer Kirche kaufen konnte. Das Projekt steht seit Juni 2001 unter der Schirmherrschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Nordwalde-Altenberge. Mittlerweile sind die Mittel von 15.000 EUR für den Kauf des Grundstückes zusammen. Doch die finanziellen Möglichkeiten der evangelischen Kirche in Togo erlauben es ebenso wenig, den Bau einer Kirche selbst zu finanzieren.

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